https://plus.google.com/u/0/106174619573879243959/posts/Sr4CR35ynKQ
Rita Vuia, Meine Ausführungen zum BGE:
Menschen die nicht arbeiten wollen wird es immer geben, aber ich glaube das ist ein verschwindend geringer Teil. Sie können sich dann aber auch keine Extras leisten. Die meisten Menschen möchten arbeiten, und sie arbeiten dann ja auch nicht kostenlos, sondern sie verdienen hinzu. Man braucht dann auch nicht mehr so viel zu dazu zu verdienen, das heißt, Deutschland wäre mit niedrigeren Löhnen wieder konkurrenzfähig. Die gesamten Einrichtungen wie Arbeitsamt, Rentenamt, Sozialamt wären überflüssig. Den größten Anteil unserer Sozialausgaben frisst doch die Verwaltung. Menschen könnten sich ohne Existenzangst die Arbeit suchen, die ihnen liegt. Der Arbeitgeber muss sich dann auch um seine Angestellten bemühen, denn der Angestellte kann dann mit Kündigung drohen wenn sich das und das nicht ändert. Wir haben umgedrehte Tatsachen. Krankenschwestern und Altenpfleger würden dann besser behandelt und könnten ihre »Preise« selbst aushandeln. Bei dem menschlicheren System würde auch die Krankheitsrate drastisch sinken, denn die meisten Erkrankungen heute sind psychischer Natur erzeugt durch Druck und Existenzangst. Der ganze Verwaltungsapparat würde wegfallen, unsere Poitikerregie könnte stark reduziert werden. Für meine Begriffe müssten - sagen wir mal 20 %Mehrwertsteuer - als Steuer alleine ausreichen. Die Könige nahmen früher den 10. Diesem ganzen aufgeblähten Apparat muss die Luft raus gelassen werden und schon können wir alle wieder atmen. Wir würden staunen, was für kreative Menschen in unserem Land leben. Wer arbeitet heute schon in dem Job, der ihm Spaß macht? Die meisten arbeiten, weil sie ja von irgendetwas leben müssen. Ausnahmen müssen nur für Kranke und Schwache geschaffen werden und da ist der bürokratische Aufwand dann gering und vor allem muss das menschenwürdig ablaufen und nicht so lange hinausgezögert werden bis sich das Problem«biologisch« löst,wie es heute oft der Fall ist. Das BGE ist die einzig menschliche Lösung.
Das BGE bekommen alle die einen deutschen Pass haben von der Geburt bis zum Tode. Die anderen Länder können und werden es auch einführen. Es besteht dann auch kein Grund mehr für Menschen ihre Heimat aus wirtschaftlichen Gründen zu verlassen. Es ist die einzige vernünftige und menschliche Lösung! Ich würde es „Humanismus“ nennen!
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Samstag, 10. November 2012
Sonntag, 16. September 2012
Grundeinkommens-Kongress in München, 14.-16. 09. 2012
Klasse!
Danke an das Team für die gute Organisation des Kongresses. Es gab immer genug zu trinken und zu essen, in angenehmen Räumlichkeiten, kein Tohuwabohu, wo findet was statt. Es gab genügend Informationen über den Ablauf.
Schade.
Benediktus Hardorp ist deutlich über 80 Jahre alt. Sein Vortrag zur Wirtschaft und zum Steuerwesen war wichtig und informativ. Leider passierte ihm ein Fauxpas im Diskussionsteil (man sollte nie wertend über Vertreter anderer Positionen sich äußern). Danach war die Diskussion aufgeregt, in der Luft lag etwas Negatives und ich zog es vor, das Weite zu suchen.
Bei der nächsten Veranstaltung, die ich mir ausgesucht hatte, bin ich dann vollends in den Morast getreten. So kann es passieren. Der Workshop-Anbieter stellte gleich zu Beginn des Treffens klar, ihm sei es egal, ob das Grundeinkommen eingeführt wird oder nicht, und das er die Bedingungslosigkeit des Grundeinkommens nicht gut findet.
Der Titel des Workshops suggerierte ein interessantes Thema, wo es stattdessen (ideologisch) hingehen sollte, war die Schuld der westlichen Welt an dem Elend der Weltbevölkerung, und (im übertragenen Sinne) das wir uns was schämen können, auch noch mit dem Grundeinkommen (auf Kosten anderer womöglich) uns wieder ein besseres Leben basteln zu wollen.
Um »Aufstellungen« ging es in der nächsten Veranstaltung, die ich mir ausgesucht hatte und tatsächlich, es war eine spannende, ungewöhnliche und ergebnisreiche Veranstaltung (in zwei Teilen), die methodisch andere als die üblichen Wege der Auseinandersetzung ging.
Den Vortrag von Götz Werner habe ich verpasst. Aber ich kenne so gut wie alle Vorträge und Interviews über das Internet, als Videoaufzeichnung, Podcast oder Online-Pressebericht.
Den Sonntagvormittag wollte ich noch mitnehmen, da das Thema spannend schien und Ralf Boes ein ausgewiesener Grundeinkommens-Kenner ist und ideenreich und witzig die bGE-Idee vermitteln kann. Im Programm stand:
Es war kein Workshop! Ich hatte mich schon gewundert warum eine Kamera lief. Ralf Boes hielt einen Vortrag, was mich weitaus weniger interessierte. Die Organisatoren fanden das nicht so tragisch, Workshop oder Vortrag, was soll's. Zum Schluss kulminierte das »Unerwünschte« und »Nicht-Gebuchte«. Das Mitglied einer bGE-Initiative wollte noch was vorführen. Meine Aufmerksamkeitsbereitschaft litt jetzt schon beträchlich. Als Allerletztes sollte »World Cafe« stattfinden. Was das ist, worauf man sich da einlässt, war nicht so recht zu erfahren. - Ja und dann hatte ich genug von Angeboten, die man sich nicht aussuchen konnte, nicht das waren was sie vorgaben oder sich nicht vorab klar darstellen ließen, und bin kurz entschlossen nach Hause gefahren.
Summa summarum war ich mit einem facettenreichen Kogressablauf gut bedient.

PS:
Ich nachhinein fehlte mir der Austausch. Erfahrungen, Erlebnisse, Perspektiven der Grundeinkommens-Aktiven und -Initiativen auszutauschen. Und das sehr ausführlich. Stattdessen hatte ich eine Podiums-Diskussion, 2 Vorträge (einen weiteren Vortrag hatte ich schon weggelassen), eine Mitteilung, ein Methodenbeispiel. - Ja, vielleicht das nächste Mal.
Danke an das Team für die gute Organisation des Kongresses. Es gab immer genug zu trinken und zu essen, in angenehmen Räumlichkeiten, kein Tohuwabohu, wo findet was statt. Es gab genügend Informationen über den Ablauf.
Schade.
Benediktus Hardorp ist deutlich über 80 Jahre alt. Sein Vortrag zur Wirtschaft und zum Steuerwesen war wichtig und informativ. Leider passierte ihm ein Fauxpas im Diskussionsteil (man sollte nie wertend über Vertreter anderer Positionen sich äußern). Danach war die Diskussion aufgeregt, in der Luft lag etwas Negatives und ich zog es vor, das Weite zu suchen.
Bei der nächsten Veranstaltung, die ich mir ausgesucht hatte, bin ich dann vollends in den Morast getreten. So kann es passieren. Der Workshop-Anbieter stellte gleich zu Beginn des Treffens klar, ihm sei es egal, ob das Grundeinkommen eingeführt wird oder nicht, und das er die Bedingungslosigkeit des Grundeinkommens nicht gut findet.
Der Titel des Workshops suggerierte ein interessantes Thema, wo es stattdessen (ideologisch) hingehen sollte, war die Schuld der westlichen Welt an dem Elend der Weltbevölkerung, und (im übertragenen Sinne) das wir uns was schämen können, auch noch mit dem Grundeinkommen (auf Kosten anderer womöglich) uns wieder ein besseres Leben basteln zu wollen.
Um »Aufstellungen« ging es in der nächsten Veranstaltung, die ich mir ausgesucht hatte und tatsächlich, es war eine spannende, ungewöhnliche und ergebnisreiche Veranstaltung (in zwei Teilen), die methodisch andere als die üblichen Wege der Auseinandersetzung ging.
Den Vortrag von Götz Werner habe ich verpasst. Aber ich kenne so gut wie alle Vorträge und Interviews über das Internet, als Videoaufzeichnung, Podcast oder Online-Pressebericht.
Den Sonntagvormittag wollte ich noch mitnehmen, da das Thema spannend schien und Ralf Boes ein ausgewiesener Grundeinkommens-Kenner ist und ideenreich und witzig die bGE-Idee vermitteln kann. Im Programm stand:
Wie kann der Kulturimpuls Grundeinkommen Wirklichkeit werden?
Vom praktischen Umgang mit Ideen und Idealen – Anregungen zu Vertiefung und Stärkung der Initiativarbeit - Workshop mit Ralph Boes
Es war kein Workshop! Ich hatte mich schon gewundert warum eine Kamera lief. Ralf Boes hielt einen Vortrag, was mich weitaus weniger interessierte. Die Organisatoren fanden das nicht so tragisch, Workshop oder Vortrag, was soll's. Zum Schluss kulminierte das »Unerwünschte« und »Nicht-Gebuchte«. Das Mitglied einer bGE-Initiative wollte noch was vorführen. Meine Aufmerksamkeitsbereitschaft litt jetzt schon beträchlich. Als Allerletztes sollte »World Cafe« stattfinden. Was das ist, worauf man sich da einlässt, war nicht so recht zu erfahren. - Ja und dann hatte ich genug von Angeboten, die man sich nicht aussuchen konnte, nicht das waren was sie vorgaben oder sich nicht vorab klar darstellen ließen, und bin kurz entschlossen nach Hause gefahren.
Summa summarum war ich mit einem facettenreichen Kogressablauf gut bedient.
PS:
Ich nachhinein fehlte mir der Austausch. Erfahrungen, Erlebnisse, Perspektiven der Grundeinkommens-Aktiven und -Initiativen auszutauschen. Und das sehr ausführlich. Stattdessen hatte ich eine Podiums-Diskussion, 2 Vorträge (einen weiteren Vortrag hatte ich schon weggelassen), eine Mitteilung, ein Methodenbeispiel. - Ja, vielleicht das nächste Mal.
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Mittwoch, 11. Juli 2012
bge-interaktiv informiert über das Bedingungslose Grundeinkommen?
BGE-INTERAKTIV.DE ist eine Internetseite von Leuten, die sich mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen beschäftigen.
Was mir als Erstes auffiel war, dass diese Seite kein Impressum hat. Wo ist das produziert worden, wer verantwortet das Ganze? Vor 10 Jahren hätte ich gesagt, Impressum?, Schwamm drüber. Heute ist das nicht mehr akzeptabel und wirft ein schlechtes Licht auf Leute, die so verfahren.
BGE-INTERAKTIV.DE schreibt:
Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist eine Initiative, die schon seit einigen Jahren in der Gesellschaft kontrovers diskutiert wird. Durch unser Interesse an dieser Idee entstand dieses Projekt, welches das Ziel hat, einen Querschnitt über die existierenden Ansätze des bedingungslosen Grundeinkommens zu geben.
Allein die seltsame Sprache vermittelt eine wenig interessierte Teilnahme an der Thematik. Das bGE ist zum Beispiel keine »Initiative«, sondern eine Idee, die immer größere Verbreitung und Zustimmung findet. Und was heißt hier einen »Querschnitt geben«.
Ich habe mir das Video »Wer finanziert das BGE« angeschaut. Bei jeder Äußerung zum Bedingungslosen Grundeinkommen kann man fühlen, spüren, wo sich der Sprecher/die Produzenten der Botschaft befinden. Nach dem Video hatte ich das Gefühl, dass die Macher der Internetseite nicht zu Kennern der Grundeinkommens-Idee zu zählen sind, Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommen sind sie auch nicht. Dazu ist die Auswahl der Beiträge zu einfältig: Werner Rätz darf sich darüber auslassen, dass der Bürger irgendwann »draufzahlt« und Hilmar Schneider kann seine Skepsis gegenüber dem bGE als letzte Aussage in dem Video einbringen. Schön. ;-)
Die richtige Antwort auf die Quizfrage wäre gewesen: Es geht nicht ums »Finanzieren«, sondern ums Teilhaben. Die Wertschöpfung der Gemeinschaft wird unter allen Menschen gerecht geteilt. Aber wie finden die Macher des Spots die Lösung, wenn sie überhaupt keinen Draht zum Thema haben?
Dass sich die Produzenten dieses Humbugs selbst kundig machen und i h r e Meinung und Kenntnis der Materie in den Beiträgen (unterfüttert mit ihren Argumenten) einbringen, ist doch zu viel verlangt. Oder?
Die Internetseite BGE-INTERAKTIV.DE halte ich für wenig hilfreich, könnte sogar von Grundeinkommens-Gegnern produziert worden sein. Alle Videokacheln habe ich nicht angeklickt. Wer ein ganz tolles Video dabei gefunden hat, bitte sofort mir melden. Will ich natürlich auch dann nochmal anschauen. So aber reicht es mir erstmal, mit diesem »Machwerk«.
http://www.bge-interaktiv.de/alle.html
https://www.youtube.com/watch?v=dxD05pX0ky4&feature=player_embedded#!
Was mir als Erstes auffiel war, dass diese Seite kein Impressum hat. Wo ist das produziert worden, wer verantwortet das Ganze? Vor 10 Jahren hätte ich gesagt, Impressum?, Schwamm drüber. Heute ist das nicht mehr akzeptabel und wirft ein schlechtes Licht auf Leute, die so verfahren.
BGE-INTERAKTIV.DE schreibt:
Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist eine Initiative, die schon seit einigen Jahren in der Gesellschaft kontrovers diskutiert wird. Durch unser Interesse an dieser Idee entstand dieses Projekt, welches das Ziel hat, einen Querschnitt über die existierenden Ansätze des bedingungslosen Grundeinkommens zu geben.
Allein die seltsame Sprache vermittelt eine wenig interessierte Teilnahme an der Thematik. Das bGE ist zum Beispiel keine »Initiative«, sondern eine Idee, die immer größere Verbreitung und Zustimmung findet. Und was heißt hier einen »Querschnitt geben«.
Ich habe mir das Video »Wer finanziert das BGE« angeschaut. Bei jeder Äußerung zum Bedingungslosen Grundeinkommen kann man fühlen, spüren, wo sich der Sprecher/die Produzenten der Botschaft befinden. Nach dem Video hatte ich das Gefühl, dass die Macher der Internetseite nicht zu Kennern der Grundeinkommens-Idee zu zählen sind, Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommen sind sie auch nicht. Dazu ist die Auswahl der Beiträge zu einfältig: Werner Rätz darf sich darüber auslassen, dass der Bürger irgendwann »draufzahlt« und Hilmar Schneider kann seine Skepsis gegenüber dem bGE als letzte Aussage in dem Video einbringen. Schön. ;-)
Die richtige Antwort auf die Quizfrage wäre gewesen: Es geht nicht ums »Finanzieren«, sondern ums Teilhaben. Die Wertschöpfung der Gemeinschaft wird unter allen Menschen gerecht geteilt. Aber wie finden die Macher des Spots die Lösung, wenn sie überhaupt keinen Draht zum Thema haben?
Dass sich die Produzenten dieses Humbugs selbst kundig machen und i h r e Meinung und Kenntnis der Materie in den Beiträgen (unterfüttert mit ihren Argumenten) einbringen, ist doch zu viel verlangt. Oder?
Die Internetseite BGE-INTERAKTIV.DE halte ich für wenig hilfreich, könnte sogar von Grundeinkommens-Gegnern produziert worden sein. Alle Videokacheln habe ich nicht angeklickt. Wer ein ganz tolles Video dabei gefunden hat, bitte sofort mir melden. Will ich natürlich auch dann nochmal anschauen. So aber reicht es mir erstmal, mit diesem »Machwerk«.
http://www.bge-interaktiv.de/alle.html
https://www.youtube.com/watch?v=dxD05pX0ky4&feature=player_embedded#!
Samstag, 18. Februar 2012
Das negative Menschenbild in den Gesellschaften
Götz Werner meint, man würde über
eine Grundeinkommen-Diskussion sehr schnell mit dem Menschenbild
seiner Mitbürger konfrontiert. Ja, tatsächlich ist es so. Die
Zweifler am bGE kommen sehr schnell an den Punkt, festzustellen, dass
zu viel von der Mitwirkung der Mitmenschen abhängig ist und sie
deshalb (vorerst) lieber Abstand nehmen, von einer Zustimmung zu
einem Bedingungslosen Grundeinkommen (bGE). Die mangelnde Mitwirkung
wird entweder den eigentlichen Adressaten eines bGE unterstellt, den
Armen, seien sie nun Arbeitslosengeld-, Hartz4-Bezieher oder prekär
Beschäftigte oder den "Reichen". Die Armen wollen
womöglich gar nicht in der Gesellschaft positiv mitwirken, seien
eher Störenfriede, die, bei einem bGE in der Tasche, die noch
arbeitenden Mitmenschen zu verhöhnen versuchen.
Und es gibt die Menschen mit einem
negativen Menschenbild, die sich die andere Gruppe als "unsichere
Kandidaten" in der Gesellschaft herausdeuten. Für sie sind die
Unternehmer, das Kapital, die "Superreichen" ein rotes
Tuch, Störenfriede, Egoisten, die ein gedeihliches Zusammenleben der
Menschen unmöglich machen. Ja sie empfehlen bisweilen, zuerst müsse
der "Lohnarbeiter" sich aus der Knechtschaft des "Kapitals"
befreien, bevor irgendwelche heilsamen Situationen für die
"Arbeiterklasse" überhaupt denkbar seien. Das bGE könne
sogar eine perfide Täuschung durch die herrschende Klasse sein und
danach ist es nicht mehr weit, zu behaupten, manche Protagonisten der
bGE-Bewegung seien unehrlich.
Diese Unternehmer-Skeptiker gibt es
auch in der bGE-Bewegung. Dass sich Unternehmer für das bGE
starkmachen, würde doch eher darauf hinweisen, dass mit dem bGE
etwas nicht stimmt. Vielleicht eine Falle, eine Täuschung? Dann doch
besser bei Marx bleiben.
Gemeinschaft funktioniert nur durch
gemeinschaftliches Handeln. Die Nazis haben ihre Mitmenschen
gezwungen, das zu tun, was diese als Herrscher als gemeinschaftliches
Handeln für richtig hielten. Ist dieser Ansatz aber nicht immer noch
gültig. Die Mitmenschen zwingen zu wollen, dieses oder jenes zu tun,
weil es für die Gesellschaft, weil es innerhalb der Gesellschaft für
richtig gedacht ist? Sind wir wirklich so weit weg vom totalitären
System? Was ist Hartz4, die Arbeitslosen-Schikaniere anderes, als ein
Zwangsarbeitersystem und die Agenturen- und Center-Mitarbeiter sind
die Kapos, die das faule Pack anschreien und existenziell bedrohen,
wenn es nicht spurt. Und dieses Szenario soll angeblich von der
Mehrheit der Bevölkerung gutgeheißen werden? Ich glaube es nicht.
Dies wird behauptet, damit das Unterdrückungssystem nicht instabil
wird.
Heute wollen wir den Griechen sagen und
sie zwingen, das zu tun, was wir, die EU, die Weltwirtschaft, für
richtig halten, sonst bekommen sie keine Existenzsicherung (darum
geht es ja). Die Bedingungen seien halt so, man müsse so und so
handeln, die Marktgesetze, wirtschaftlichen Zusammenhänge ließen
nichts anderes zu. Die Unterwerfung dieses Volkes steht kurz bevor.
Wer kommt als nächstes dran? Man möge bloß nicht glauben, dass wir
verschont sind. Aber wo sind die Machthaber. Sind sie lokal zu
verorten. Oder global verteilt am Werk. Oder sind wir es selbst, die
dieses Unglück inszenieren?
Eigentlich sind bGE-Kritiker und
Unternehmer-Skeptiker Unterstützer dieser herrschenden Ideologie.
Denn sie behaupten, eine freie, aus eigenem Antrieb gemeinschaftlich
gestaltete Welt würde es nicht geben können. Da wäre der Egoismus
der Menschen davor. Der Schritt d a n n aber, weil es eben nicht
anders geht, durch totalitäre Strukturen, von oben her, mit "sanfter
Gewalt" wieder für Ordnung zu sorgen, ist nicht weit. Und so
schließt sich der Kreis des Unveränderlichen. Zumindest für die,
die keine freien und sozial veranlagte Menschen sich denken können,
die eine funktionierende Gesellschaft ermöglichen würden.
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Über mich
- Thomas Oberhäuser
- Kultur- und Bildungsaktivitäten bezüglich der eigenen Selbsterbauung und Selbstoptimierung, sind ein Einstieg. Wichtig ist es, bezogen auf das Zusammenleben und die Verständigung der Menschen untereinander, aktiv ein Leben lang, sich für eine gute Gesellschaftsgestaltung einzusetzen. Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist dabei ein erstes Stichwort. Diese Aspekte sind dem Autor ein besonderes Anliegen.